VfH Limburgerhof

Fährtenarbeit Abteilung "A"

- die Königsdisziplin im Hundesport





Die Wahrnehmung und Aufnahme von Gerüchen

Als Fährte bezeichnet man im eigentlichen Sinne nur die auf dem Erdboden hinterlassenen Fußabdrücke. Das Suchen ist eine, für den Hund mentale, anspruchsvolle Hundesportdisziplin. Fährtenhunde müssen eine gute Kondition besitzen. Beim normalem Atmen beträgt die Geschwindigkeit des Luftstroms in den Nasenwegen 3 - 4 km/h, beim "Schnüffeln" erhöht er sich um das Zehnfache!

Beim Legen der Fährte verändert man die Bodenstruktur (Zerstörung). Der Geruch wird aufgrund zertretener Erde und Pflanzen verändert, die abgestorbenen Zellen werden von Bodenbakterien gefressen, es entsteht ein Mikrobengeruch der den eigentlichen Fährtegeruch bildet; hinzu kommt noch der Eigengeruch des Menschen. Ein Hund kann diese Gerüche aufnehmen und die Düfte von der Umgebung unterscheiden. Ein geübter Hund, darf sich vergewissern, bleibt aber auf der getretenen Fährte.


Ausbildung

Fährtenhundeausbildung ist reine Fleißarbeit und dazu sehr zeitaufwendig. Mensch und Hund bilden ein Team und es ist beeindruckend, wie der Hund seine natürliche
Fähigkeit  - den Geruchssinn -  einsetzt und der gelegten Fährte folgt.

Die Fährtenarbeit ist gerade für den Junghund der ideale Einstieg in den Hundesport, denn eine Fährte mit der Nase zu verfolgen ist ihm angeboren.

Das Ziel der Fährtenarbeit besteht darin, den Hund zu motivieren, auf der Spur des Fährtenlegers zu bleiben. Es bedarf viel Geduld, Fleiß und Einfühlungsvermögen des Hundeführers. Die Verbundenheit und das Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier ist wichtig. Es hängt im hohen Maße von uns und unserer Fähigkeit ab ihn richtig zu motivieren!

Motiviert wird der Hund hauptsächlich über Nahrungs- und Spieltrieb.  

-         Prüfungen : 

-FPR 1 - 3
-FH 1
-FH 2
-IPO FH